Presse

Presse
10.05.2014, 19:36 Uhr
Christdemokraten sehen Stadt im Aufschwung
Union will FDP-Bürgermeister Klaus Groß weiterhin unterstützen – Gute Zusammenarbeit
Zufrieden mit dem Rückblick, optimistisch beim Ausblick: Für die Westersteder CDU verläuft das „politische Geschäft“ in geordneten Bahnen.
Zur Hälfte der aktuellen Sitzungsperiode, in der im Westersteder Stadtrat CDU und FDP über eine knappe Mehrheit verfügen, haben Fraktion und Stadtverband der Union eine durchweg positive Zwischenbilanz gezogen.

In einem NWZ -Gespräch bekräftigten CDU-Chef Markus Berg und Fraktionssprecher Lars Schmidt-Berg, man wolle in der noch verbleibenden Zeit die gute Zusammenarbeit mit den Liberalen, vor allem aber mit FDP-Bürgermeister Klaus Groß, fortsetzen. „Für uns ist Groß ein Glücksfall. Er genießt nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch bei uns, innerhalb der CDU, ein hohes Ansehen“, erklärten die beiden führenden Unions-Politiker übereinstimmend. Aber nicht nur mit der FDP, auch mit den Sozialdemokraten hätten sich gerade in jüngster Zeit erfreulich viele Übereinstimmungen in wichtigen Sachfragen ergeben.

Als eine der bedeutendsten Entscheidungen in den zurückliegenden zweieinhalb Jahren bezeichneten Berg und Schmidt-Berg die Sozialstaffelung bei der Erhebung der Krippen-Gebühren. Man wolle auch künftig darauf achten, dass genügend Plätze zur Verfügung stünden. Für mittelfristig problematisch halten beide die wachsende Zunahme von Asylbewerbern. Wegen fehlender Unterkünfte werde man eine dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge kaum umsetzen können. „Wir fühlen uns als Kommunen oft allein gelassen. Zu verteilen, aber nicht mit anzufassen, kann auf Dauer keine Lösung sein.“

In der Zukunft wollen die Christdemokraten nach Worten ihrer Funktionsträger Westerstede einerseits als Gewerbestandort stärken, zugleich aber auch mehr Bauland für Familien vorhalten. Wie andere Parteien auch, haben die Christdemokraten dabei die Weststadt im Blick.

Keine Basis für eine Zusammenarbeit sieht die CDU gegenwärtig mit den Grünen. „Mit ihnen kann ich mir keine vertrauensvolle Zusammenarbeit vorstellen“, unterstrich Berg. Ähnlich kritisch äußerte sich in dem Pressegespräch CDU-Fraktionsvorsitzender Schmidt-Berg.