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12.04.2018, 10:16 Uhr
CDU Jahreshauptversammlung
Tourismus und RHODO wichtige Wirtschaftsfaktoren für Westerstede
Die Bedeutung des Tourismus für die Stadt Westerstede stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes am gestrigen Donnerstag. Vor zahlreichen Mitgliedern und Gästen stellte der Vorsitzende Markus Berg zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Fraktion und Partei heraus: „Die CDU in Westerstede ist inhaltlich und personell sehr gut aufgestellt“.
Bürgermeister Klaus Groß und die Geschäftsführerin der Westersteder Touristik, Inga Benavidez, präsentierten die Planungen für die RHODO vom 10. bis 21. Mai 2018 und gingen auf die Bedeutung des Tourismus für Westerstede ein. So berichtete Benavidez unter anderem von 122.085 Übernachtungen im Jahr 2017: „Verglichen mit den Zahlen aus den Vorjahren, ist dies ein Höchstwert“. Dass der Tourismus für die Stadt auch ein erheblicher Wirtschaftsfaktor ist, zeige die Tatsache, dass in Westerstede in diesem Bereich ein Umsatz von über 12 Mio. Euro erzielt worden sei. Des Weiteren hätten im Jahr 2017 mehr als 10.000 Gäste Draisinenfahrten gebucht und die Gästeführer 8.000 Gäste betreut. Bürgermeister Groß teilte mit, dass die RHODO 2018 unter dem Motto „Perspektivwechsel“ stehen werde. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen den Baumschulen, der Stadt Westerstede und dem RHODO-Planer Nils Blatt. Neben der Rhododendron-Ausstellung werde es Fachvorträge, Pflanzentipps, eine Lifestyle-Messe mit Dekorativem und Nützlichem für Haus und Garten und ein umfangreiches Rahmenprogramm geben. „Ein Highlight wird aber sicher das Kaleidoskop auf dem Marktplatz werden“, freute sich Groß. In seinem Grußwort ging der CDU-Kreisvorsitzende und parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke MdL, auf die aktuelle politische Lage in Bund und Land ein. Dabei stellte er besonders das Thema Digitalisierung heraus. „Hierbei handelt es sich um ein Thema, welches alle Lebensbereiche betrifft. Egal ob im gesellschaftlichen, privaten oder beruflichen Bereich“, sagte Nacke. Ferner betonte er, dass es richtig gewesen sei, dass die CDU in Niedersachsen in eine Große Koalition gegangen sei und somit Verantwortung für das Land übernommen habe. Mit Blick auf den Erhalt der Förderschule Lernen für die nächsten zehn Jahre und die Beitragsfreiheit der Kindergärten habe die CDU bereits wichtige Forderungen aus dem Wahlprogramm durchgesetzt. Zudem machte Nacke deutlich, dass laut Fachleuten der Wolf in seiner Art nicht mehr gefährdet sei: „Aus diesem Grund sollte gerade in unseren Weideregionen ein Abschuss des Wolfes möglich gemacht werden“. Dies diene gleichermaßen dem Schutz der Menschen sowie der Weidetiere. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Lars Schmidt-Berg ging in seinem Bericht auf die Entwicklung des Hössenbades ein: „Es ist gut, dass wir nun endlich auch ein Kinderbecken im Außenbereich des Bades bekommen“. Bei allen politischen Entscheidungen sei es wichtig, dass die vom Rat beschlossene Investitionsgrenze in Höhe von 4,5 Mio. Euro eingehalten werde. Mit Blick auf die anstehende Sanierung der Robert-Dannemann-Schule und der Erweiterung des Gymnasiums sei dies eine große politische Herausforderung der sich die CDU stellen werde.